Medientipp: Wie aus Biertreber eine Milchalternative wird
Nachhaltigkeit, Wissenschaftskommunikation, Forschung |
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Circular grain verfolgt das Ziel, Biertreber als Rohstoff im Sinne der Kreislaufwirtschaft zu nutzen. Für jeden Liter Bier bleiben beim Brauen etwa 200 Gramm Getreide übrig. Dieser Reststoff, der sogenannte Biertreber, enthält wenig Zucker und zugleich viele Proteine. Auf dieser Grundlage entwickelte das Start-up die pflanzliche Milchalternative Tremi.
Für die Dreharbeiten besuchte das BR-Team auch die Professur für Plant Proteins and Nutrition der TUM School of Life Sciences. Der Beitrag gibt Einblicke in die Pilotanlagen und Prozesse, die die Entwicklung und Skalierung solcher Foodtech-Innovationen ermöglichen. Prof. Dr. Ute Weisz und ihr Team begleiten Circular grain bereits seit Längerem auf dem Weg von der wissenschaftlichen Idee zur Ausgründung.
Die Idee zu Circular grain entwickelten die Gründerinnen Nathalie Stellwag, Marina Hijano Moreno und Denise Ilogu während eines gemeinsamen Studienprojekts an der TUM. Mehr als zwei Jahre arbeitete das Team an der Produktentwicklung und führte Verkostungen mit rund 1.500 Teilnehmenden durch. Nach Angaben des Start-ups wurden dafür mehr als 500.000 Euro eingeworben. Der Marktstart von Tremi im Großraum München ist für September geplant.
Der Beitrag veranschaulicht, wie Forschung und Gründungsförderung an der TUM School of Life Sciences zur Entwicklung kreislauforientierter Lebensmittelkonzepte beitragen können. Im Mittelpunkt stehen die Nutzung von Biertreber für die menschliche Ernährung sowie der Weg der drei TUM-Absolventinnen von einem Studienprojekt zur Gründung eines eigenen Unternehmens.