Mit den TUM Life Science Talks hat die School of Life Sciences eine Vortragsreihe gestartet: Eingeladen werden international ausgewiesene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die mit ihren Arbeiten wichtige Impulse in den Life Sciences und angrenzenden Disziplinen gesetzt haben und aktuelle Entwicklungen in ihren jeweiligen Fachgebieten mitprägen.
Im Sinne des One-Health-Konzepts der School bringt die Reihe Forschende, Mitarbeitende und Studierende aus allen Bereichen der Life Sciences zusammen – von Molekular-, Pflanzen- und Agrarwissenschaften über Ernährung, Umwelt, Forst, Landschaftsarchitektur und Gesundheit bis hin zu datengetriebenen Methoden, Bildgebung und Künstlicher Intelligenz. Die TUM Life Science Talks schaffen damit ein gemeinsames Forum für den fachübergreifenden Dialog und ermöglichen Diskussionen, die unterschiedliche wissenschaftliche Perspektiven zusammenführen und neue Denkansätze eröffnen.
Darüber hinaus machen die TUM Life Science Talks die thematische Breite, die Forschungsstärke und die Offenheit für interdisziplinäre Fragestellungen am Standort Weihenstephan sichtbar. Ein besonderes Anliegen der Reihe ist es, Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern ebenso wie Studierenden Einblicke in aktuelle wissenschaftliche Entwicklungen zu geben und sie durch den direkten Austausch mit führenden Persönlichkeiten zu inspirieren.
Die TUM School of Life Sciences freut sich auf Ihre Teilnahme und eine interdisziplinäre Diskussion. Die TUM Life Science Talks finden in Englischer Sprache statt – immer im Dekanatsgebäude / School Office auf dem Weihenstephaner Berg in Freising (Alte Akademie 8, Hörsaal 1).
Die ersten TUM Life Science Talks im Jahr 2026
Beim ersten TUM Life Science Talk am 21. Januar sprach Prof. Ryuichiro Nakato vom Laboratory of Computational Genomics at The University of Tokyo über das Thema: “Can multi-omics analysis elucidate genome regulatory mechanisms?”
In seinem Vortrag ging Prof. Nakato auf die Herausforderungen der Analyse von ChIP-seq Daten ein. Dabei stellte er das ChromBERT-Modell vor (doi.org/10.1101/2024.07.25.605219), das ähnlich wie Sprachmodelle trainiert wird, jedoch anstelle von Wörtern in einem Satz den nächsten in einer Serie von Chromatin-Zuständen (chromatin states) im Genom vorhersagt. Des Weiteren zeigte er auf, wie die Integration von Multi-Omics-Daten dabei helfen kann, die Genomarchitektur besser zu verstehen.
Der nächste TUM Life Science Talk in Weihenstephan wird am Mittwoch, den 29. April 2026 um 10:15 Uhr stattfinden. Sobald der oder die Vortragende und das Thema feststehen, wird die Information unter TUM Life Science Talks (Veranstaltungen) abrufbar sein.