Brauwesen mit Abschluss Diplom-Braumeister

Praxisnähe ist für dich im Studium das A und O? Der traditionsreiche und einzigartige Studiengang Brauwesen bereitet dich perfekt auf deine Zukunft in der Bier- und Getränkeindustrie vor. Von Anfang an stehen die berufliche Praxis und die Brautechnologie im Vordergrund. Als Basis dient deine Ausbildung zum Brauer und Mälzer oder ein 15-monatiges Berufspraktikum. Lerne am TUM Campus Weihenstephan neben naturwissenschaftlichen Grundlagen alles rund um die technischen, technologischen und biologischen Prozesse der Bierbereitung und der Getränkeherstellung. Starte jetzt mit deinem Studiengang zum Diplom-Braumeister.

Brauwesen mit Abschluss Diplom-Braumeister erfolgreich studieren: Was erwartet dich?

Art des Studiums: Vollzeit

Regelstudienzeit, Credits: 7 Semester, 210 ECTS

Studienbeginn: Wintersemester

Zulassungsart: zulassungsfrei

Unterrichtssprache: Deutsch

Unterrichtsort: Weihenstephan (Freising)

Studiengebühr: keine (Info zum Semesterbeitrag)

Beim Studium zum Diplom-Braumeister stehen die berufliche Praxis und die Brautechnologie von Anfang an im Vordergrund. Aufgrund dessen wird den technischen, technologischen und biologischen Prozessen der Bierbereitung und Getränkeherstellung besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Neben den grundlegenden Kompetenzen der Brau- und Getränketechnologie, beschäftigst du dich auch mit Verfahrenstechnik und Biochemie. Um dein Profil abzurunden und es ganzheitlich zu machen, lernst du die Beurteilung von Rohstoffen, die Optimierung relevanter Produktionsschritte und die Implementierung von Qualitätssicherungssystemen. Ein weiterer Aspekt des Studiums, der immer mehr an Bedeutung gewinnt, ist die Produktentwicklung.

In unserer schnelllebigen Konsumgesellschaft ist dein Innovationsgeist gefragt. Um hochwertige neue Produkte gewährleisten zu können, ist die Fähigkeit zur analytischen und sensorischen Kontrolle der Produkteigenschaften nötig, die du bei uns lernst. Ebenso wie betriebswirtschaftliches Wissen. So bist du nach deiner akademischen Ausbildung zum Diplom-Braumeister bestens für den Arbeitsmarkt vorbereitet.

Braumeister aus Weihenstephan sind weltweit gefragt! Durch die starke Praxisorientierung zusammen mit der wissenschaftlichen Ausrichtung des Studiengangs bist du nach deinem Abschluss ein gefragter Allrounder auf dem Arbeitsmarkt. Neben der Bier- und Getränkeindustrie sind auch die Lebensmittel- und die chemische Industrie für dich relevant. Ob in der Qualitätssicherung, in der Betriebstechnik oder im Einkauf von Rohstoffen – durch dein Studium bist du in allen Bereichen gut aufgestellt. Zudem findest du Arbeitsplätze als Produktionsleiter, Betriebskontrolleur oder technischer Direktor.

Noch nicht genug vom Studium? Du kannst direkt den Bachelorabschluss im verwandten TUM Studiengang „Brauwesen und Getränketechnologie“ nachholen oder unter Auflagen in den gleichnamigen Master-Studiengang wechseln und dir damit vielfältige Möglichkeiten der Weiterqualifizierung bis hin zur Promotion eröffnen.

Die ersten beiden Semester sind für dein Berufspraktikum reserviert, das 52 Wochen umfasst. Alternativ kann auch eine erfolgreich abgeschlossene Lehre als „Brauer und Mälzer“ anerkannt werden.

Im dritten Semester findet deine Diplomvorprüfung statt, in der die Grundlagenausbildung in den Bereichen Chemie, Physik und Mathematik im Vordergrund steht. Die Allgemeine und Organische Chemie sind die Grundsteine für die Fachgebiete Mikrobiologie und Hefetechnologie. Die Bereiche Physik und Mathematik bilden das Fundament für die ingenieurwissenschaftliche Spezialisierung im Bereich Anlagenbau sowie Prozess- und Regelungstechnik.

Ab dem fünften Semester findet die fachliche Vertiefung im Bereich Brau- und Getränketechnologie statt. Neben ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen eignest du dir in verschiedenen Laborpraktika praxisrelevante Analysemethoden an. Im Rahmen deiner Diplomarbeit im siebten Semester lernst du mit wissenschaftlichen Arbeitsmethoden umzugehen und schließt damit dein Studium ab.

Im Mittelpunkt deines Studiums steht die praxisorientierte Brau- und Getränketechnologie. Um die Kernkompetenzen dieses Bereichs erwerben zu können, benötigst du jedoch ein fundiertes natur- und ingenieurwissenschaftliches Grundlagenwissen. Als Absolventin oder Absolvent des Studiengangs kannst du auf beides zurückgreifen und bist daher perfekt auf deine berufliche Zukunft vorbereitet.

Mit deinem Wissen kannst du Zusammenhänge aufdecken und problemlösungsorientiert anwenden. Du kannst bei der Herstellung neuer Getränke deinem Innovationsgeist freien Lauf lassen, Produkte mikrobiologisch, sensorisch und chemisch-technisch beurteilen und Brauprozesse überwachen. Darüber hinaus hast du gelernt, verschiedene Fermentationstechnologien anzuwenden und die Wirtschaftlichkeit von Getränkeherstellungsprozessen zu errechnen und zu beurteilen.

Durch dein Berufspraktikum oder deine Ausbildung hast du zudem bereits wertvolle Berufserfahrung gesammelt.

Der Studiengang verfügt über eine Einstufung in ISCED 645. Die Zulassung zum Studium ist mit Hochschulreife und Fachhochschulreife möglich, eine entsprechende Regelung findet sich im Bayerischen Hochschulgesetz. Mit dem Abschlussgrad „Diplom-Braumeister“ kann durchgängig eine direkte Zulassung zum Bachelorstudiengang Brauwesen und Getränketechnologie erreicht werden, ohne dass eine allgemeine Hochschulzugangsberechtigung (Abitur) benötigt wird.
Ebenfalls möglich ist die Einschreibung für den Masterstudiengang unter Auflagen. Damit ist eine Durchlässigkeit in alle universitären Ebenen gegeben, da somit der akademische Weg sogar bis zur Promotion möglich wäre.

Während der Bewerbungsfrist kannst du dich ganz einfach über das Bewerbungsportal TUMonline für einen Studienplatz im Wintersemester bewerben. Deine Dokumente für die Zulassung für den Studiengang Brauwesen mit Abschluss Diplom-Braumeister lädst du ganz einfach direkt im Portal hoch.

Voraussetzung für das Studium ist die Fachhochschulreife, die fachgebundene Hochschulreife oder eine berufliche Qualifizierung. Andere Zulassungsbeschränkungen gibt es nicht, der Studiengang ist zulassungsfrei.

Wenn du anschließend die Zulassung erhältst, musst du für die Immatrikulation noch ein paar beglaubigte Kopien in Papierform einreichen.

Beachte, dass du eine 52-wöchige berufspraktische Ausbildung als Studienleistung absolvieren musst. Diese ist während der ersten beiden Studiensemester einzubringen.

Entdecke unseren Traditionsstudiengang Brauwesen mit Abschluss Diplom-Braumeister

Erfahre im Video alles über die Brau- und Getränketechnologie in Weihenstephan

Weiterführende Studiengänge nach dem Studiengang Brauwesen mit Abschluss Diplom-Braumeister an der TUM School of Life Sciences:

Lerne den Studiengang kennen!

In unserer Webinar-Aufzeichnung könnt ihr mehr über die Braustudiengänge der TUM erfahren: von den Inhalten und Zielen der Studiengänge bis hin zu den Bewerbungsmodalitäten. Student Lukas berichtet von seinen Erfahrungen und beantwortet zusammen mit unserem Kollegen Roman Werner alle Fragen der Teilnehmer.

Bereits mitten im Studium Brauwesen mit Abschluss Diplom-Braumeister? Alles was Du brauchst!

  • Studienplan
  • Stundenplan (TUM Kennung zum Login erforderlich):
    Dieser Stundenplan soll dir einen Überblick über die geplanten Pflicht- und Wahlpflichtmodule eines Semesters bieten. Er dient lediglich der Orientierung und wird im Verlauf des Semesters nicht aktualisiert!

    Über TUMonline kannst du dir einen semesterweisen Stundenplan gemäß FPSO erstellen lassen.

    Du kannst dir aber auch einen individuellen Stundenplan zusammenstellen, der neben Terminen der gewählten Lehrveranstaltungen auch persönliche Termine enthalten kann.

    Erste Schritte mit TUMonline

  • Prüfungsausschuss
    Der Prüfungsausschuss ist ein Gremium aus Hochschullehrer*innen und Lehrenden des Studienganges. Der/die Vorsitzende des Prüfungsausschusses deines Studienganges ist Prof. Dr.-Ing. Thomas Becker. Anträge an den Prüfungsausschuss nimmt der/die Schriftführer*in entgegen und legt sie dem Prüfungsausschuss zur Entscheidung vor. Du erreichst den/die Schriftführer*in über die E-Mail-Adresse recognition.co[at]ls.tum.de.

Berufspraktikum

Eine berufspraktische Ausbildung oder ein Berufspraktikum von mind. 52 Wochen ist als Studienleistung in diesem Studiengang verpflichtend.

Zum ersten Präsenzsemester (= 3. FS) muss ein mind. 52-wöchiges Berufspraktikum nachgewiesen werden können.

Bitte sende uns dein Praktikums-/Ausbildungszeugnis frühzeitig, jedoch spätestens bis 31.10. des laufenden Jahres an praktikum.sfbl[at]tum.de zu – auch wenn du es bereits bei der Bewerbung hinterlegt hattest. Beachte bitte, dass das Arbeitszeugnis nicht persönlich abgegeben werden kann. Sobald wir das Zeugnis erhalten haben, bekommst du eine automatische Bestätigung von uns über den Erhalt der Dokumente. Aufpassen: Diese ist nicht gleichzusetzen mit einer Anerkennung des Praktikums/ der Ausbildung. Die Bearbeitung kann einige Zeit in Anspruch nehmen. Wir bitten um etwas Geduld und von Anfragen zum Bearbeitungsstand abzusehen. Die Anerkennung bestätigen wir dir separat sobald die Unterlagen bearbeitet wurden. Außerdem kannst du den Status in deinem TUMonline Account einsehen (gekennzeichnet mit einem grünen P).
 

Exkursionen

Leitfaden für die Anerkennung von Exkursionen in den Studienbereichen Brauwesen- und Getränketechnologie, Lebensmitteltechnologie und Bioprozesstechnik (FPSO Versionen 2011, 2020)

Exkursionen, die von Lehrstühlen der TUM School of Life Sciences organisiert wurden, bedürfen keines Nachweises und werden direkt in TUMonline verbucht. Neben den von Lehrstühlen der TUM organisierten Exkursionen gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die für dein Studium benötigten zwei bzw. vier Exkursionstage (abhängig von der jeweils gültigen Satzung) zu sammeln. Denkbar sind Exkursionen von Ehemaligenverbänden, Verbindungen, studentischen Arbeitskreisen, aber auch studentisch organisierte Privatexkursionen. Im Folgenden soll ein kurzer Überblick darüber gegeben werden, welche Regeln zu beachten sind, damit eine studentisch organisierte Exkursion als solche eingebracht werden kann.
 
Eine Exkursion muss folgende Kriterien erfüllen, um als Exkursionstag zu gelten:

  • Dauer von mindestens 4 Stunden für ganze Exkursionstage, ab 2 Stunden für halbe Exkursionstage
  • Ermöglichen vertiefter Studiengangs-spezifischer, fachlicher Einblicke in eine oder mehrere Betrieb(e), Prozess(e) und/oder Prozesstechniken, die über eine reine Prozessübersicht hinausgehen. Das umfasst neben betrieblichen Besichtigungen, betreut durch technisch verantwortliches Personal, u.a. auch studienrelevante Fachmessen.
  • Es ist von jedem Studierenden ein individueller Nachweis über die Teilnahme an der Exkursion zu erbringen, der eindeutig belegt, dass der/die Studierende an der Exkursion teilgenommen und Inhalte des Exkursionstages mental eigenständig verarbeitet hat. Auf dem Nachweis ist ein erreichbarer Kontakt anzugeben, der die Durchführung der Exkursion auf Nachfrage bestätigen kann. Dies können u.a. Visitenkarten von Standpersonal besuchter Stände oder einfach ein auf Firmenbriefpapier mit aussagekräftiger Signatur gedruckter Nachweis sein.

Keine Exkursionstage werden anerkannt für:

  • Tagungen, außercurriculare und universitäre Seminare, Workshops (welche nicht mit einer Betriebsbesichtigung gekoppelt sind)
  • Endverbrauchermessen
  • Berufspraktika/Berufsausbildungen/Werkstudententätigkeiten/Forschungspraktika

Klassische Nachweise können sein:

  • Bericht (3500-4000 Zeichen ohne Leerzeichen, zzgl. Bildmaterial und Anhänge) über Ablauf und Inhalte der Exkursion. (Nehmen mehrere Studierende an derselben privaten Exkursion teil, so sind in gesonderten Berichten je teilnehmenden Studierenden unterschiedliche Exkursionsschwerpunkte näher zu erläutern (z.B. unterschiedliche Projekte/Produktionsbesonderheiten eines Betriebes und/oder Unternehmensprofile zu skizzieren, die über das reine Zusammenstellen von Werbematerialien hinaus geht).
  • Personalisierte Eintrittskarte bei Messen, mit kurzen Bericht und Nachweisbildern, damit belegt ist, dass Sie vor Ort waren.
  • Bestätigung des exkursionsführenden Personals/Standpersonals mit Inhalten der Exkursion und personenbezogener Signatur des besuchten Unternehmens.

 
Alle Nachweise, über alle noch fehlenden Exkursionstage sind nach Abschluss der letzten benötigten Exkursion in einer PDF zusammengefügt per E-Mail an recognition.co@ls.tum.de einzureichen.
Die Benennung der PDF sollte nach dem folgenden Schema erfolgen:
 
Name_Vorname_Matrikelnummer_AnzahlderExkursionstage_Exkursionstage.pdf
 
z.B.: Mustermann_Max_037*****_#_Exkursionstage.pdf


Corona-bedingte Ausnahmeregelungen:
 
In Semestern in denen gemäß Art. 99 Abs. 2 des Bayerischen Hochschulgesetzes (BayHSchG) automatische Fristverlängerungen gewährt wurden (Informationen dazu finden sich unter: https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/coronavirus/studium), gelten abweichend von den oben genannten Regelungen auch folgende Ausnahmen:

  • Tagungen, außercurriculare Seminare, Workshops (auch digital) sind anerkennungsfähig, sofern ein fachlicher Bezug gegeben ist und die sonstigen Kriterien für Exkursionen erfüllt sind.

Weitere Details und Unterstützung bei der Suche nach Praktikumsbetrieben bietet dir das Praktikantenamt Weihenstephan.

Mehr Informationen zu

Detaillierte, studiengangsspezifische Informationen zum Studienabschluss findest du im
Wiki Life Sciences – Studium und Lehre - Studienabschluss (TUM Kennung zum Login erforderlich)

Deine persönliche Studienberatung

Franziska Albrecht, M.Sc.

Campus Office, EG, Raum 08
Tel. +49 8161 71 6515
Sprechzeiten:
Jeden Dienstag 13:30 – 15:30 Uhr und nach Vereinbarung,
per Telefon/ in Präsenz

Anfragen bitte über unser Kontaktformular

Alles, was du wissen musst!

Viele allgemeine Fragen können bereits durch die FAQs beantwortet werden.

FAQs Studium

Aktuelle und studiengangsspezifische Infos für Studierende der TUM School of Life Sciences

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